KeeP Consult - 5. September 2010, 08:01 Uhr
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Drei Fragen an Svend Evertz


AHGZ, 10.6.06/uju

Immer mehr Hoteliers sind offen für konstruktive Kritik
Der Coach über mögliches Potenzial im Hotelverkauf


Sie trainieren zusammen mit Ihren Partnern Verkaufsmitarbeiter. Welche Hauptdefizite sehen Sie im Hotelverkauf?
Evertz:
Es fehlt immer an Zeit, Know-how, Erfahrung und zukunftsorientiertem Denken. Und es fehlt am Ausbildungswillen durch die Unternehmen. Hinzu kommen natürliche Ängste. Was passiert, wenn 5-Sterne-Hotels in einigen Städten den 3-Sterne-Hotels preislich deutlich Konkurrenz machen? Hier sind Kreativität, Fachwissen, Strategie und Persönlichkeit gefragt, um ein Hotel egal welcher Kategorie endlich wieder über Leistungen und nicht nur über Preise zu verkaufen!

Welche Primärtugenden sollte ein Mitarbeiter für den Veranstal¬tungsverkauf mitbringen?
Evertz:
Zunächst sollte man im Veranstaltungsverkauf ein guter Zuhörer sein. Verkaufsorientiertes Denken, Kreativität, Einfühlungsvermögen und Mut gehören sicherlich genauso dazu, wie eine gute Organisation, logistische und planerische Fähigkeiten.

Die Hotellerie sei beratungsresistent, heißt es. Stimmen Sie dem zu?
Evertz:
Ja und Nein. Es gibt viele, die in aller Ruhe weiter mit dem Strom schwimmen, offensichtliche Schwierigkeiten und Gefahren ignorieren. Häufig bis zuletzt, bis es keinen Ausweg mehr gibt und die Bank das Licht ausschaltet. Auf der anderen Seite sind immer mehr Hoteliers offen für konstruktive Kritik, wollen sich und ihre Mitarbeiter weiterbilden. Sie sind bereit, neue Wege zu gehen, Strategien auszuprobieren um so gemeinsam mit den Mitarbeitern die Zukunft des Unternehmens zu sichern.

Die Fragen stellte Ulrich Jungk

    



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